Logika i wiara

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Opis

Steffen Huber
Logika i wiara w sporze Andrzeja Wiszowatego i Gottfrieda Wilhelma Leibniza o Trójcę Świętą
 
ISBN 83-89100-64-9
Format B5, s. 104, bibliografia, strzeszczenie w języku niemieckim
 
Spis treści
 
1. Wprowadzenie
- Andrzej Wiszowaty
- Wilhelm Gottfried Leibniz
- Kilka uwag o recepcji i wydaniach
2. Przegląd argumentów Wiszowatego i Leibniza
- Argument 1
- Argument 2
- Argument 3
- Argument 4
- Argument 5
- Argument 6
- Argument 7
3. Stan badań nad dyskusją Wiszowatego i Leibniza
- Olgierd Narbutt (1960)
- Zbigniew Ogonowski (1981)
- Ignacio Angelleli (1970)
- Ars disputandi a logica geometrico more
- Ars disputandi: metoda pytania oraz metoda argumentu
- Dwa rodzaje sądów: per se vs. per accidens
- Uwagi końcowe
- Ignacio Angelleli (1990)
- Maria Rosa Antognazza (1999)
- Logika presumpcyjna Leibniza wobec logiki krytycznej Wiszowatego
- Prawdy ponad rozum, logika presumpcyjna i lęk przeciwieństwa
- Defensio Trinitatis i późniejsze dzieła Leibniza
- Jedność i wielość podstawowym problemem dla Wiszowatego i Leibniza
- Szacunek okazany Wiszowatemu przez Leibniza
- Korekta obrazu Wiszowatego
4. Interpretacja dyskusji Wiszowatego i Leibniza (Esej o logice między wyznaniem wiary, krytyką a tolerancją)
- Ludzkie sądy o Bogu
- Definicja religii
- Człowiek jako podmiot formułujący sądy o Bogu
- Wiszowaty: propositiones singulares per se
- Leibniz: propositiones universales per accidens
- Trójczłonowe struktury religii racjonalnej
- Wiszowaty: Objawienie w sądach per se
- Leibniz: Wspólne trzecie w sądach per accidens
ANDRZEJ WISZOWATY List do Barona Boineburga w październiku 1665 r. (Obiekcje dotyczące Trójcy św.)
WILHELM GOTTFRIED LEIBNIZ Obrona Trójcy
ANDRZEJ WISZOWATY Objectiones quaedam Wissowatius ad B.B. Manhemio m. oct. 1665
WILHELM GOTTFRIED LEIBNIZ Responsio ad Objectiones Wissowatii contra Trinitatem et Incarnationem DEI altissimi
Bibliografia
- Teksty źródłowe
- Opracowania
- Zusammenfassung
 
 
Zusammenfassung
 
Die Trinitätsdiskussion (1665 und 1669) zwischen Gottfried Wilhelm Leibniz und dem führenden polnischen Antitrinitarianer Andreas Wissowatius stieß im Laufe der Jahrhunderte immer wieder auf das Interesse gelehrter Kreise (Christian Wolff, Gotthold Ephraim Lessing, Wilhelm Dilthey u.a.). Einer der Gründe hierfür ist der brisante Unterschied in den Glaubenssätzen, die beide Irenisten vertreten: Stimmigkeit vs. Widersprüchlichkeit des Dreifaltigkeitsdogmas. Der Wert beider Texte liegt jedoch vor allem in den Methoden zur logischen Formalisierung des religiösen Problems.
 Kapitel 1 der vorliegenden Publikation enthält grundlegende Informationen zur Vorgeschichte des Streits, zu seiner Einordnung in die Biographien beider Philosophen und zu den bisherigen Editionen: die lateinischen Versionen befinden sich in der Berliner Leibniz-Gesamtausgabe, eine deutsche Übersetzung mit Kommentar stammt von Lessing (1773, Abdruck in der Berliner Werkausgabe: Aufbau-Verlag 1956, Bd. 7, S. 489-535). 
 In Kapitel 2 folgt eine Darstellung der sieben antitrinitären Syllogismen Wissowatius und der protrinitären Replik Leibniz. Besonderes Augenmerk gilt dabei den logischen Instrumenten. Wissowatius verwendet eine radikalarithmetische Methode, einen streng numerischen Identitätsbegriff und eine unnachgeblich auf die contradictio zugespitzte Interpretation aller Arten von opposita, das heißt auch der disparata (wie "Gott" und "Mensch") und relativa (wie "Vater" und "Sohn"). Leibniz gründet seine Verteidigung der Dreifaltigkeit auf die Theorie des Logikers Johannes Raue zur "wahren Kopula". Demnach führt der semantische Bezug im Satz nicht mehr von einem akzidentiell verstandenen Prädikatsterm zu einem substantiell verstandenen Subjektterm, sondern von beiden Termen parallel zu einem "gemeinsamen Dritten". Der Bezug auf dieses kann nun akzidentiell oder substantiell verstanden werden. Im Rahmen dieser Theorie und in Übereinstimmung mit den Regeln der ars disputandi interpretiert Leibniz die Prämissen des Wissowatius als akzidentiell-allgemeine und nicht - wie Wissowatius es sieht - als substantiell-singuläre Sätze.
 Kapitel 3 dient der Auseinandersetzung mit der bisherigen Forschungsliteratur. Besprochen wird die logische Analyse von Olgierd Narbutt (1960), die ideengeschichtliche Untersuchung von Zbigniew Ogonowski (1981), die Aufsätze von Ignacio Angelleli zur ars disputandi (1970) und zu Johannes Raues Kopulatheorie (1990) sowie, besonders eingehend, die Darstellung der leibnizschen Trinitätstheorie bei Maria Rosa Antognazza (1999). In manchen Fällen werden dabei Umbewertungen vorgenommen, insbesondere in Hinblick auf die Argumente Andreas Wissowatius.
 In Kapitel 4 wird eine auf spätere Arbeiten Wissowatius (Religio rationalis) und Leibniz (Théodicée) gestützte Interpretation vorgestellt, die unter Anerkennung der radikalen Gegensätzlichkeit der theologischen Positionen eine weitgehende Vereinbarkeit der anthropologischen Positionen behauptet. Begründet wird dies mit den logischen-epistemologischen Strukturen, die beide Autoren ihren Argumentationen nicht nur im Trinitätsstreit, sondern konsequenterweise auch später zugrunde legen. Es handelt sich dabei um dreigliedrige Strukturen, von denen jeweils zwei Elemente menschlicher Kontrolle unterliegen und die individuelle Dynamik des Erkenntnisprozesses garantieren, das entscheidende dritte jedoch - das göttliche Element - in eine für den Menschen zwar durchaus erfahrbare, doch keineswegs kontrollierbiere Position gebracht wird. So begründen Wissowatius und Leibniz mit verschiedenen Methoden und im Streit miteinander, doch auf anthropologischer Ebene durchaus vergleichbar die Sinnlosigkeit solcher Dogmen, die keinen Raum für individuelle Interpretationen und Entscheidungen lassen. Somit entsteht ein erkenntnistheoretisch, nicht nur praktisch oder politisch unterbauter Begriff von religiöser Freiheit.
 Im Anhang befinden sich die Texte der Trinitätsdiskussion im lateinischen Original und in der polnischen Übersetzung des Verfassers.

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